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Karriere

First professorship announced in Germany on Climate Change and Health

Am CharitéCentrum 1 für Human- und Gesundheitswissenschaften und der Berlin School of Public Health (BSPH) in Kooperation mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ist im Rahmen einer gemeinsamen Berufung zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

Universitätsprofessur für Klimawandel und Gesundheit

gefördert durch das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung Besoldungsgruppe W3 BBesG – befristet auf fünf Jahre Kennziffer: 472/2017 zu besetzten. Die Professur kann bei positiver Evaluierung grundsätzlich um weitere fünf Jahre verlängert bzw. ggf. auch entfristet werden. Die Beschäftigung ist im Beamtenverhältnis vorgesehen.

Mit der Professur ist die Funktion einer Forschungsbereichsleitung am PIK verbunden. Die gemeinsame Professur verbindet die Bereiche Klimafolgenforschung und Public Health in Forschung und Lehre und untersucht die Auswirkungen des Klimawandels auf die Bevölkerungsgesundheit. In diesem Themenbereich soll die Professur eine Scharnierfunktion zwischen dem PIK und der Charité übernehmen. Eine Schwerpunktsetzung entsprechend der wissenschaftlichen Expertise der Stelleninhaberin/des Stelleninhabers ist möglich. Im Konzept der Professur sollte jedoch dargestellt werden, wie eine Abbildung der unterschiedlichen Bereiche sichergestellt werden kann. Der/Die künftige Stelleninhaber/in wird neben der Professur an der Charité die Ko-Leitung des Forschungsbereiches 2 – Klimawirkung und Vulnerabilität – am PIK übernehmen und dem Institut beamtenrechtlich zugewiesen. Die Aufgabe des Forschungsbereiches ist die Analyse und Bewertung multisektoraler Klimawirkungen und Anpassungsoptionen. Zukünftig soll auf den Bereich Klimawandel und Gesundheit ein größeres Gewicht gelegt werden, zum Beispiel auf Themen wie extreme Hitze in Städten, adaptives Management von Gesundheitssystemen, Ausbreitung von neuen Infektionskrankheiten, Anpassung im Ernährungsverhalten und die damit verbundenen volkswirtschaftlichen Kosten.

Gesucht wird eine national und international ausgewiesene Persönlichkeit, die mit inhalt-lichen und strukturellen Ideen ein Konzept präsentiert, wie eine zukunftsweisende Kopplung beider Bereiche unter Berücksichtigung vorhandener Forschungsexpertise beider Institutionen realisiert werden kann. Das Konzept sollte neben einer thematischen Schwerpunktsetzung der Forschung auch die Motivation der/des Bewerberin/s heraus stellen.

Vorausgesetzt wird der Nachweis einer interdisziplinären Forschungsbiographie, nach Möglichkeit mit einem Bezug zu Fragen des Klimawandels oder der Nachhaltigkeitsforschung. Leitungserfahrung, erfolgreiche Drittmitteleinwerbungen, didaktische Exzellenz und die Bereitschaft zur aktiven Mitgestaltung von Studiengängen der Berlin School of Public Health werden als wesentlich erachtet. Bewerber/innen können einen medizinischen, gesellschaftswissenschaftlichen, naturwissenschaftlichen oder ökonomischen Hintergrund haben.

Eine Einbindung in weitere relevante Forschungsschwerpunkte und Forschungsverbünde der Charité und des PIK sowie in Forschungsnetzwerke/Graduiertenkollegs wird erwartet. Einstellungsvoraussetzungen gemäß §100 BerlHG sind Habilitation oder äquivalente wissenschaftliche Leistungen und Lehrbefugnis oder gleichwertige Qualifikation sowie ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Humanmedizin; Wirtschafts- oder Geisteswissenschaften oder Naturwissenschaften.

Die Charité und das PIK streben eine Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordern Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bei gleichwertiger Qualifikation werden Frauen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten vorrangig berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund, die die Einstellungsvoraussetzungen erfüllen, sind ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. Die Charité ist zertifiziert durch das Audit familiengerechte Hochschule und ist Mitglied im Dual Career Netzwerk Berlin (www.dual-career-berlin.de). Das PIK ist für die erfolgreiche Umsetzung der Chancengleichheit mit dem Total E-Quality Prädikat ausgezeichnet worden.

Schriftliche Bewerbungen erbitten wir gemeinsam mit Ihren konzeptionellen Ideen sowie unter Beachtung der Vorgaben im Internet (https://career.charite.de/am/calls/Bewerbungshinweise.pdf) bis zum 10.08.2017 unter career.charite.de einzureichen.

Bei Nachfragen zur Professur wenden Sie sich an
Herrn Prof. Hermann Lotze-Campen, PIK, climate-health(at)pik-potsdam.de.

Summer School 2017: Interdisciplinary science – best practice for current challenges in a globalized world

30. August - 01. September 2017

Ort: Forschungszentrum Borstel

Workshopthemen:

  • Climate Engineering
  • Biodiversity and Citizen Science
  • Public Health and the Art of Study Design
  • Gender & Science
  • Hands-On Vector Research
  • Infection Control in the 21st Century

Überblick über die Vorträge:

  • Prof. Stefan Ehlers, Director, Research Center Borstel
  • Prof. Heribert Hofer, Director, Institute for Zoo and Wildlife Research, Berlin
  • Prof. Thomas Heinze, Organization Sociology, Bergische Universität, Wuppertal
  • Dr. Arlette Jappe, Organization Sociology, Bergische Universität, Wuppertal
  • Dr. Antonietta Di Giulio, Head of Research Group „Trans- and Interdisciplinarity, University of Basel (CH), Author of the book »Transdisziplinär forschen – zwischen Ideal und gelebter Praxis«
  • Prof. Oliver Kurzai, Speaker, BMBF consortium InfectControl 2020
  • Prof. Reiner Brunsch, Speaker, Leibniz Research Alliance “Sustainable Food”
  • Prof. Eduard Arzt, Speaker, Leibniz Research Alliance “Nanosecurity”

Weitere Informationen das Programm und die Anmeldung finden sie hier